Traufräulein - Hochzeitsplanung & Freie Trauung

5 Tipps für den Besuch einer Hochzeitsmesse

Viele Brautpaare sind sich unsicher, ob sich der Besuch einer Hochzeitsmesse überhaupt lohnt. Wenn man sich dann dafür entschieden hat, steht man vor vielen Fragen: Große oder kleine Messe, in der eigenen oder einer größeren Stadt, wie finde ich die richtigen Dienstleister?

Folgend gebe ich euch 5 hilfreiche Tipps, für den perfekten Messebesuch

 

1: Wo steht ihr gerade mit eurer Hochzeitsplanung?

Von dieser Frage ist das „Ziel“ eures Besuches abhängig und der Option, ob ihr eine große oder kleine Hochzeitsmesse besucht.

Steht ihr noch ganz am Anfang und möchtet generell schauen was der Hochzeitsmarkt alles an verrückten Dingen und Dienstleistungen zu bieten hat, rate ich euch eine größere Hochzeitsmesse aufzusuchen. Da ihr in diesem Schritt noch nicht konkret nach Dienstleistern, sondern mehr nach verschiedenen Inspirationen sucht, lohnt es sich, auch in eine größere Stadt zu fahren, da hier das Spektrum an Dienstleistungsangeboten oft größer ist.

Seid ihr bereits im Fortgeschrittenen Level und sucht konkret die passenden Leistungspartner wie DJ, Fotograf, Trauredner oder Caterer, seid ihr auf kleineren, regionalen Messen gut aufgehoben. Hier habt ihr die Möglichkeit, persönliche Gespräche mit den jeweiligen Gewerken zu führen, da der Durchlauf und die Besucherzahl nicht so groß sind. Oft kann man im Vorfeld bereits Termine mit den Dienstleistern vereinbaren, um auf der Messe in einem persönlichen Gespräch herauszufinden, ob die Chemie stimmt und das Angebot in Frage kommt. Bei regionalen Messen habt ihr darüber hinaus den Vorteil, dass die Dienstleister ortsansässig sind, häufig die Locations kennen und Vorgespräche ohne größere Anfahrtszeit und Zusatzkosten möglich machen.

 

2: Plant euren Messebesuch

Nicht nur bei großen, sondern auch bei kleineren Hochzeitsmessen lohnt es sich, den Besuch zu planen. Es ist hilfreich sich im Vorfeld über die Aussteller zu informieren. Sucht ihr beispielsweise einen DJ oder Trauredner, solltet ihr nicht nur schauen ob es überhaupt passende Aussteller auf der Messe gibt, sondern auch, ob diese vom (Internet) Auftritt und Preis überhaupt für euch in Frage kommen. Auf manchem Messen besteht die Möglichkeit, im Vorfeld feste Gesprächstermine zu vereinbaren. So könnt ihr unnötige Wartezeiten vermeiden und sicherstellen, dass eure Wunschleistungspartner auch Zeit für euch haben. Macht euch am besten eine Liste welche Dienstleister und Themen euch interessieren, damit ihr diese auch wirklich anschauen könnt. Bei großen Messen ist es hilfreich sich die Standnummer zu notieren. Plant trotzdem ausreichend Zeit zum Schlendern ein. Viele Messen bieten „Programmpunkte“ an, wie beispielsweise eine Vorstellungsrunde verschiedener Dienstleister, die neuesten Trends, eine Vorführung von Brautmoden oder ein Crash Tanzkurs. Entscheidet am besten vorab welche dieser Punkte ihr unbedingt sehen möchtet und wo auf der Messe die Programme stattfinden. So könnt ihr eure Gesprächstermine entspannt drumherum legen und die restliche Zeit zum stöbern nutzen. Als letzter wichtiger Planungspunkt ist eure Begleitung zu nennen! Nicht immer haben beide Partner gleich viel Lust eine Messe zu besuchen und das ist vollkommen ok. Es besteht immer die Möglichkeit eine Freundin und die Mutter mit zur Messe zu nehmen und dem Liebsten im Anschluss eine Vorauswahl zu präsentieren. Nichts ist schlimmer als wenn der Messebesuch für einen von beiden eine Qual wird.

 

3: Die richtige Messe finden

Wie oben beschrieben ist die Größe und der Ort der Messe zunächst von eurem Planungsstand abhängig. Es gibt aber auch noch einige andere Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen. Viele Locations bieten mittlerweile eigene „Hausmesse“ an. Habt ihr euch für eine Location entschieden, die so eine Hausmesse im Angebot hat, empfiehlt es sich diese zu besuchen. Auch hier habt ihr neben dem regionalen Bezug den Vorteil, dass die meisten Leistungspartner die Location und den Ablauf schon kennen. Häufig nehmen Locations nur Dienstleister in die eigene Messe auf, von denen sie persönlich überzeugt sind. Wenn euch also die Location und der Ansprechpartner zusagen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ihr auch gut mit den angebotenen Leistungspartner zurechtkommen werdet. Es funktioniert aber auch genau andersrum. Wenn ihr bereits Leistungspartner gefunden habt, mit denen ihr auf einer Wellenlänge seid, könnt ihr schauen, auf welchen Messen diese ausstellen. Denn häufig gehen Dienstleister auf die Messen, die ihrem eigenen Stil entsprechen und wo sie mit lieben Kollegen gemeinsam ausstellen. So kann man davon ausgehen, dass ein großer Teil der anderen Dienstleister ebenfalls in dem Stil oder der Art anbietet. Sympathie ist die beste Voraussetzung für eine gelungene Zusammenarbeit!

 

4: Preise vergleichen

Hierbei geht es nicht um die Eintrittspreise der Messen, sondern der verschiedenen Leistungspartner. Je nach Planungsstand habt ihr vielleicht eine erste Kostenaufstellung für eure Hochzeit gemacht und festgestellt, dass ihr an der ein oder andere Stelle noch sparen möchtet oder vielleicht doch noch ein bisschen Budget zur Verfügung habt. Ich empfehle euch vor dem Messebesuch eine Excel Liste mit allen Kosten anzufertigen und die Positionen zu markieren, wo ihr noch Spielraum habt. Insbesondere bei Positionen die nicht unbedingt von der Persönlichkeit eines Menschen abhängig sind (Fotobox, Candybar, Luftballons) könnt ihr euch auf einer Messe noch einmal Vergleichsangebote einholen. Da viele Dienstleister die eigenen Preise auf der Webseite nicht öffentlich machen habt ihr hier in einem kurzen persönlichen Gespräch die Möglichkeit, euch schnell Vergleichsangebote einzuholen.

 

5: Der Zeitpunkt eures Besuches

Die meisten Hochzeitsmessen sind entweder über zwei Tage (Samstag und Sonntag) oder nur sonntags. Die Öffnungszeiten sind meist zwischen 11:00 – 18:00 Uhr. Aber wann ist nun der beste Zeitpunkt für euren Messebesuch?

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Aussteller zu Beginn einer Messe immer motivierter und fitter sind als zum Ende. Allerdings sind zu diesem Zeitpunkt häufig auch viele Besucher dort, sodass die Zeit für persönliche Gespräche oft nicht vorhanden ist. Solltet ihr ein persönliches Gespräch mit einem Dienstleister führen wollen und vorab keinen Termin reservieren können, rate ich euch, die Messe zu den Randzeiten zu besuchen. Diese sind am späten Nachmittag oder während der Programmpunkte auf der Bühne.

In der Stoßzeit, zwischen 12:00 – 16:00 Uhr, ist es auf manchen, insbesondere größeren Messen, so voll, dass man teilweise kaum einen Blick auf die Stände werfen kann. Sollten euch die angebotenen Programmpunkte also nicht interessieren rate ich dazu, einen frühen oder späten Messebesuch zu planen.

 

Und noch ein paar nützliche Tipps:

  • Messehallen können groß sein, denkt an bequemes Schuhwerk
  • Denkt an eure Unterlagen: Kostenübersicht, Dienstleisterübersicht, Standnummern etc.
  • Ihr werdet viele Fotos schießen, denkt an Power Bank und Ladekabel
  • Habt gut gefrühstückt aber geht nicht mit überfülltem Magen los. Schließlich möchtet ihr sicherlich die vielen Leckereien probieren.

 

Und hier noch eine Termin Übersicht der kommenden Messen mit Traufräulein Beteiligung:

Sonntag 02.02.2020: Hattingen heiratet, in Hattingen

Sonntag 22.03.2020: Traumringhaus Hagen, in Hagen

Über 

0 Kommentare

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.